PHInanzielle Freiheit

Mein erster Blogbeitrag

Gelesen hab ich schon einige Blogs, geschrieben noch nie. Womit beginnt man? Welchen Schreibstil verwendet man? Wie funktioniert das ganz genau? Ich weiß es nicht, aber will es unbedingt lernen. Deshalb fang ich jetzt einfach an!

Mein Name ist Philipp (deshalb auch PHInanzielle Freiheit 😉 ), ich bin 22 Jahre, studiere Medizin und komme aus Österreich.
Schon seit meiner Kindheit interessiere ich mich sehr für Wirtschaft und Politik. Im letzten Jahr ist das Interesse an Finanzen, Geldanlage und finanzieller Freiheit hinzugekommen.

An wen richtet sich dieser Blog?

Grundsätzlich an jeden der sich für die Themen Geldanlage, finanzielle Freiheit und Altersvorsorge interessiert.
Vermutlich wegen meines Alters, ist es mir ein Anliegen vor allem die jüngere Generation anzusprechen, die sich häufig kaum Gedanken über Geld oder gar über den Ruhestand macht. Aber gerade diese Gruppe hat den Vorteil, dass es bis zu ihrer Pension/Rente noch viele Jahre dauert in denen Sie das angelegte Geld „für sich arbeiten“ lassen können.

„Finanzielle Freiheit“

Mancher fragt sich jetzt sicher was das ist. Keine leichte Frage und vermutlich von den meisten Menschen sehr unterschiedlich beantwortet.
Für mich bedeutet finanzielle Freiheit, dass meine Lebenskosten durch passives Einkommen, das heißt ohne zusätzlichen Verdienst durch ein Angestelltenverhältnis, Selbstständigkeit, etc. gedeckt werden können.

Warum ist mir finanzielle Freiheit wichtig?

Ich bin doch erst 22 und studiere, wieso habe ich keine Lust darauf zu arbeiten ohne überhaupt damit angefangen zu haben?

Um das geht es nicht.
Ich möchte Arzt werden seit ich denken kann. Auch wenn der Job anstrengend ist werde ich ihn gerne machen. Dennoch gibt es in meinem Leben auch andere Prioritäten, ich möchte eine Familie, ich möchte Sport machen, ich möchte Zeit für mich haben.
Diese und viele weitere Dinge kommen bei vielen Menschen aufgrund ihres Berufs zu kurz. Das ist der Grund warum ich begonnen habe mich mit dem Thema Geldanlage auseinanderzusetzen. Nicht weil ich reich werden will oder weil ich zu faul zum Arbeiten bin, sondern weil ich mich im Alter mit anderen Themen auseinandersetzen möchte als mit Geldsorgen oder Einschränkungen die ich wegen der Abhängigkeit von meinem Job hinnehmen muss.

Wie wird man finanziell frei?

Reiche Eltern, Lottogewinn, Banküberfälle.
Ersteres trifft bei mir nicht zu. Zweiteres ist sehr unwahrscheinlich. Drittens ist zwar eine attraktive Möglichkeit, nachdem ich aber froh bin, wenn ich es koordinativ schaffe meine Wohnungstüre aufzusperren, werde ich kaum in der Lage sein einen Banktresor zu knacken.

Also muss ich mir wohl was anderes ausdenken.

(Aus-)Bildung

Ich werde später als Arzt relativ gut verdienen. Deshalb Lektion 1: (Aus)-Bildung.
Für mich bedeutet das studieren. Natürlich muss man zum Aufbau von Vermögen kein Akademiker sein, es gibt auch andere Möglichkeiten ausreichen Geld zu verdienen. ABER: Ganz ohne Interesse an Fortbildungen oder dem Aneignen von neuem Wissen und zusätzlichen Fähigkeiten wird aus der größten Leidenschaft und dem größtem Talent nichts.
Die Lebenswege unterscheiden sich aber natürlich von Mensch zu Mensch und ich möchte mir nicht anmaßen alle abzudecken. Um diese Lektion 1 wird es bei diesem Blog deshalb nur selten gehen.

Sparsamkeit/Konsumverzicht

Angenommen ich bin Arzt und lebe so, wie sich die Gesellschaft das Leben eines gut verdienenden Menschen vorstellt: Wenn ich all das verdiente Geld aus dem Fenster werfe (teure Kleidung, Autos, großes Haus, etc.), wird mir davon wenn ich älter bin nicht viel bleiben.
Und da ist es schon: Lektion 2: Geld sparen (vermutlich die wichtigste und anstrengendste Lektion).
Diese Lektion wird in diesem Blog hin und wieder behandelt werden.

Geldanlage

Wo spare ich jetzt das Geld, das mir am Ende vom Monat überbleibt? „Auf der Bank natürlich!“ hätten viele Menschen vor 20-30 Jahren gesagt und sagen heute immer noch viele.
Was passiert heute mit Geld auf der Bank? Man bekommt dafür 0,irgendwas Zinsen bei circa 2% Inflation. Jetzt fällt auf, dass die Kaufkraft mit auf diese Weise „angelegtem“ Geld Jahr für Jahr abnimmt.
Was auch immer ich mache um das Geld zu vermehren, auf der Bank kann ich es dafür nicht lassen. „Aber alles andere ist doch so unsicher!“ – Stimmt das wirklich? Kann man wirklich behaupten, dass eine Geldanlage, die definitiv zum Schrumpfen des Kapitals führt, sicher ist? – Ich finde nicht. Deshalb muss ich mir etwas anderes überlegen.
Und genau dafür gibt es diesen Blog!

Das war mein erster Eintrag. Ich hoffe du schaust wieder mal vorbei und erzählst vielleicht deinen Freunden von meinem Blog!

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