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Alles was du über den Bitcoin wissen musst!

Wenn du nicht in einer Höhle lebst, hast du schon vom Bitcon gehört. Über den aktuellen Bitcoin Kurs kann man immer wieder in der Zeitung lesen. Auch Menschen, die weder einen Bitcoin haben, oder auch nur annähernd verstehen, wie Bitcoins funktionieren, reden darüber. Ich bekomme immer wieder Nachrichten, in denen ich gefragt werde, ob es eine gute Idee ist, in den Bitcoin zu investieren. Lass mich diesen Blogartikel nutzen, um dir zu erklären was ein Bitcoin ist, wie er funktioniert, und ob er sich als Geldanlage eignet. Außerdem erkläre ich, wie du einen Bitcoin kaufen kannst.

Inhalt

Bitcoin und die Blockchain

Beim Bitcoin handelt es sich um eine virtuelle Währung. Die Münze, die du im Beitragsbild siehst, gibt es in Wirklichkeit also nicht.

Ein Begriff, der untrennbar mit dem Bitcoin zusammenhängt, ist “Blockchain”. Auch von diesem Wort hast du vermutlich schon gehört. Vielleicht hast du schon mal einen Artikel darüber gelesen. Vermutlich aber nicht fertig. Die meisten Artikel, die es zu dieser Technologie gibt, sind ziemlich kompliziert und ehrlich gesagt auch ein bisschen langweilig.

Du möchtest ungefähr wissen, wie die Blockchain Technologie funktioniert und keinen Bachelor in Informatik machen? Dann schau dir meinen Artikel über die Blockchain an. Den hast du in 10 Minuten gelesen und viel wichtiger: auch verstanden.

Der Bitcoin wurde 2009 von Satoshi Nakamoto “erfunden”. Seine Gedanken dazu, kannst du hier nachlesen. Die Menge an Bitcoins, die “geschürft” werden können, beträgt 21 Millionen Stück. Ich habe allerdings schlechte Nachrichten für dich und mich. Nach aktuellen Einschätzungen, werden diese 21 Millionen Stück Bitcoin erst im Jahr 2140 erreicht. Wir beide werden das aller Voraussicht nach nicht erleben.

Bitcoin Kurs – Was ist ein Bitcoin wert?

Der Kurs ist abhängig von Angebot und Nachfrage. Es gibt eine bestimmte Zahl an Bitcoins. Wenn viele Menschen Interesse am Bitcoin haben und diesen kaufen möchten, steigt der Kurs. Wenn sich niemand um die digitale Münze schert, wird der Kurs fallen. 

Entwicklung des Bitcoin Kurs

In folgender Abbildung siehst du den Kurs des Bitcoin in den letzten Jahren.

Quelle: Finanzen.net

Ziemlich faszinierend, wenn man sieht, wie viel Geld man mit Bitcoins in den letzten Jahren verdienen, aber auch verlieren konnte. Der Wert des Bitcoin schwankt extrem.

Wer darüber nachdenkt einen Bitcoin zu kaufen hofft, dass die Nachfrage und der Kurs in Zukunft steigen wird. Nur so kann der Wert zunehmen. Gründe, die häufig für eine mögliche Wertsteigerung genannt werden sind, die Verbesserung der Handelsbedingungen und die zunehmende Akzeptanz des Bitcoin als Zahlungsmittel. 

Wie viel sind alle Bitcoins wert?

Momentan ist der Bitcoin in aller Munde, weil sein Kurs in den letzten Monaten explodiert ist. Zwischenzeitlich musste man über 60.000$ bezahlen, um einen Bitcoin zu kaufen. Das ist doch eine ganze Stange Geld für eine virtuelle Münze.

Zu dem Zeitpunkt, an dem dieser Artikel verfasst wurde (Anfang 2021) gab es circa 18.845.212 Stück. Wenn wir den Kurs von 40.000 US-Dollar für einen Bitcoin annehmen, haben die vorhanden Bitcoins einen Wert von: 753.808.480.000 US-Dollar. Falls du gerade überlegst: 754 Milliarden. In dieser Liste, kann man sich den Unternehmenswert, der 100 größten Unternehmen ansehen. Facebook lag 2020 bei circa 583 Milliarden. Die bestehenden Bitcoin sind also mehr wert, als der gesamte Facebook Konzern. 

Lass dir die Zahl nochmal durch den Kopf gehen: 754 Milliarden.

Der Bitcoin Kurs schwankt

Ein Nachteil, den eine Anlage in Kryptowährungen mit sich bringt, sind die starken Kursschwankungen. Gerade in den letzten Wochen, erreichte der Bitcoin von Tag zu Tag neue Höchststände. Das war nicht immer so. Der Kurs des Bitcoin schwankt oft extrem. Im Vergleich sehen Aktien nahezu harmlos aus. Bereits 2017 hat sich eine ähnliche Blase um den Bitcoin gebildet. Damals lag der Preis für einen Bitcoin bei über 20.000 US-Dollar. Innerhalb eines kurzen Zeitraumes stieg der Bitcoin Kurs um 1700%. Nur um danach wieder abzustürzen. Das sieht man im vorigen Chart gut.

In den letzten Monaten, ist der Bitcoin Kurs wieder enorm angestiegen. Einerseits sind Kryptowährungen stärker in den Fokus von (Privat-) Anlegern und Unternehmen gerückt. Der Zahlungsdienstleister PayPal möchte beispielsweise die Zahlung mit Bitcoin ermöglichen. Andererseits spielt auch die Corona Pandemie und die mit ihr einhergehende Staatsverschuldung eine wichtige Rolle. Viele Anleger fürchten eine mittel- bis langfristig steigende Inflation. Vom Bitcoin erhoffen sie sich einen gewissen Inflationsschutz.
Neben diesen Gründen, darf auch die Gier nicht fehlen. Sie ist immer mit von der Partie, wenn es um die Entstehung einer Blase geht.

Bitcoin als Zahlungsmittel

Bitcoin als Zahlungsmittel

Wie bereits erwähnt, arbeitet das eine oder andere Unternehmen daran, den Bitcoin als Zahlungsmittel zu akzeptieren. In manchen Geschäften funktioniert das bereits und man kann Waren mit dem Bitcoin kaufen. Werfen wir einen Blick darauf, ob sich der Bitcoin als Währung eignet und was seine Probleme sind.

Generell wird der Bitcoin (noch) nicht als staatliches Zahlungsmittel akzeptiert. Das liegt an der strikten Mengenbegrenzung und der fehlenden zentralen Regulierung und Aufsicht. Ob sich das jemals ändern wird bleibt abzuwarten. Momentan ist es also schwierig etwas mit dem Bitcoin zu kaufen.

Ein Problem, dass es für die Funktion des Bitcoin als Zahlungsmittel gibt, sind die Kursschwankungen. Stell dir vor, dass du dir an einem Tag mit einem Bitcoin eine Villa kaufen kannst, während du am nächsten Tag nicht einmal meine Wurstsemmel bekommst. 

Bitcoins sind, wie andere Kyrptowährungen momentan nicht in der Lage, breit als Zahlungsmittel eingesetzt zu werden. Wenn sich die Kurse irgendwann etwas stabilisieren, könnte dies der Fall sein. Momentan sind wir davon allerdings weit entfernt.

Bitcoin als Geldanlage

Bitcoin als Geldanlage

Wie erwähnt, eignen sich Bitcoins eher nicht als Zahlungsmittel. Die meisten Geschäfte akzeptieren sie nicht und sie schwanken zu stark im Wert. Da sich mein Blog hauptsächlich mit Geldanlage beschäftigt, möchte ich den Bitcoin aus dieser Perspektive betrachten. Lohnt es sich für dich als Anleger einen Bitcoin zu kaufen?

Investition und Spekulation auf den Bitcoin Kurs

Wichtig ist es zu unterscheiden, ob es sich bei einer Geldanlage um eine Investition oder eine Spekulation handelt.

Investition

Bei einer Investition, kauft man einen Vermögenswert. Dieser soll Produkte oder Dienstleistungen für einen längeren Zeitraum erzeugen. Ein Beispiel dafür sind Anteile an einem Unternehmen (Aktien), oder eine vermietbare Immobilie. Eine ist Investition ist also etwas das einen sogenannten “intrinsischen” Wert hat. Das bedeutet, dass es aus finanzieller Sicht auch sinnvoll wäre diesen Vermögenswert zu besitzen, auch wenn man ihn nie verkaufen könnte. Lass mich dir ein kurzes Beispiel für eine Investition geben.

Wenn du eine Aktie von Coca-Cola kaufst, gehört ein Teil des Unternehmens dir. Du verdienst also an jeder Dose, die verkauft wird, mit. Du kannst also etwas verdienen, ohne deine Aktie wieder verkaufen zu müssen.

Spekulation

Bei einer Spekulation, kauft man etwas ohne inneren Wert. Der erworbene Gegenstand tut nichts nützliches und produziert auch nichts. Das Ziel des Spekulanten ist, jemanden zu finden, der zukünftig mehr für dieses Objekt bezahlt. Das kann gut, aber auch ziemlich in die Hose gehen.

Der Bitcoin hat, anders als ein Unternehmen, keinen inneren Wert. Schließlich produziert er ja auch nichts. Wenn Anleger einen Bitcoin kaufen, spekulieren sie also.

Möglichkeiten, um auf den Bitcoin Kurs zu spekulieren

Wir halten fest: Wer Bitcoins kauft, spekuliert anstatt zu investieren. An Spekulationen ist nichts auszusetzen. Generell denke ich aber, dass man eine Spekulation mit einem Besuch im Casino vergleichen sollte. Du solltest nur geringe Beträge einsetzen, deren Verlust dir nicht weh tut. In der Vergangenheit wurden auch schon Hypotheken auf Häuser aufgenommen, um das Geld in Bitcoins zu stecken. Komplett verrückt oder? 

Werfen wir einen Blick darauf, welche Möglichkeiten es gibt, um mit dem Bitcoin zu spekulieren. 

Direkter “echter” Kauf

Wenn du einen Bitcoin haben möchtest ist es wohl am naheliegendsten, dir einen zu kaufen. So wie du es auch bei einer Goldmünze machen würdest. Wie bei der Münze, musst du dir über zwei Dinge Gedanken machen: Kauf und Lagerung.

Zuerst gehen wir darauf ein, wo man einen Bitcoin kaufen kann, bevor wir uns damit beschäftigen, wie man Bitcoins “lagert”.

Bitcoin Marktplatz

Fangen wir mit dem Bitcoin Marktplatz an. Wie bei einem klassischen Marktplatz, wird der Bitcoin hier direkt gehandelt.

Der bekannteste deutschsprachige Marktplatz ist bitcoin.de. Du kannst dir diese Plattform, wie eBay für Bitcoins vorstellen: Man registriert sich und kann dann Kauf- und Verkaufsangebote für Bitcoins einstellen.

Als Besitzer kannst du beispielsweise festlegen, dass du für deinen Bitcoin 40.000€ haben möchtest. Auch wenn der „offizielle“ Bitcoin Kurs beispielsweise nur bei 30.000€ liegt. In diesem Fall musst du jemanden finden der “dumm” genug ist, einen höheren Preis für den Bitcoin zu bezahlen.

Als Verkäufer wünscht du dir genau das. So würdest du ein ziemlich gutes Geschäft machen. Wenn du einen Bitcoin kaufen möchtest, solltest du hier allerdings aufpassen. Immerhin willst du ja nicht mehr zahlen als nötig. Deshalb solltest du als Käufer Portale wie bitcoincharts.com verwenden. So kannst du einordnen, ob der Preis, den der Verkäufer für den Bitcoin verlangt, in Ordnung ist.

Wenn du einen Bitcoin auf dem Marktplatz kaufen möchtest, musst du dir Gedanken darüber machen, wo du ihn lagerst. Mehr dazu erzähle ich dir gleich. Schauen wir uns jetzt aber noch eine andere Variante für den Kauf von Bitcoins an: Die Bitcoin Börse.

Bitcoin Börse

Die Bitcoin Börse ist ein bisschen einfacher als der Marktplatz. Ein guter Vergleich ist die normale Börse, an der zum Beispiel mit Wertpapieren gehandelt wird. Der eine kauft, während der andere verkauft. Der Preis, für einen Bitcoin, ergibt sich aus Angebot und Nachfrage.

Eine der bekanntesten Börsen für Kryptowährungen ist wohl BISON*. Das ist auch die Plattform, die ich für den Handel mit Bitcoins verwende. Hinter dieser Plattform steht die Börse Stuttgart. Dort lassen sich nicht nur Bitcoins, sondern auch Bitcoin Cash, Litecoin, Ripple und Etherum handeln.

Was mir bei BISON* besonders gut gefällt ist, dass es technisch einfach ist in Kryptowährungen zu kaufen.

Man lädt sich eine App runter, erstellt ein Konto, verifiziert sich und zahlt Geld ein. Schon kann man handeln. Mit einer einfachen Überweisung, kann das “Konto” aufgeladen werden und es kann losgehen. Besonders praktisch ist es, dass man die Bitcoins auch in Bruchstücken kaufen kann. So kann man schon mit 20€ in Bitcoin investieren.

Wenn du dir die App und ihre Funktionen näher anschauen möchtest, kannst du das in der Demo Version machen. Hier kannst du probeweise Spielgeld in Kryptowährungen anlegen.

Solltest du Interesse daran haben, über BISON in Kryptowährungen zu investieren, kannst du diesen Link verwenden. Wenn du in den ersten 60 Tagen insgesamt über 50€ investierst, bekommst du 10€ geschenkt.

Die Lagerung im „Wallet“
Bitcoin Wallet

Wenn du einen Bitcoin gekauft hast, musst du ihn lagern. Dafür brauchst du ein „Wallet“. Das Wallet ist wie eine elektronische Brieftasche. Mit ihm kannst du Bitcoins empfangen und verschicken. Streng genommen werden die Kryptowährungen dort nicht wirklich “gelagert”, sondern lediglich verwaltet. Tatsächlich im Wallet sind “nur” die Adressen und die “Schlüssel”. Die brauchst du, um auf deine Kryptowährungen zugreifen zu können.

Diese Transaktionen laufen ähnlich wie beim Onlinebanking. Anstatt der Kontonummern, spricht man hier von “Wallet”-Adressen. Sonst gibt es aber kaum Unterschiede. Man gibt an wie viel man überweisen möchte, trägt die Nummer des Empfängers ein und fertig. 

Auch wenn man Bitcoins von mehreren Marktplätzen hat, kann man diese in einem Wallet zusammenfassen. In deinem Wallet kannst du also alle Kryptowährungen aufbewahren, die du besitzt.

Anders als bei der “Börse” musst du bei der Erstellung des Wallets keine Angaben zu deiner Person machen. Das einzige, das du benötigst, ist dein persönlicher PIN, den man “Offline-Schlüssel” nennt. Hier fällt auch die Verifizierung weg. Du kannst dein Wallet also direkt nach der Erstellung nutzen.

Warum ist ein Wallet sinnvoll?

Verschiedene Internetseiten, auf denen Kryptowährungen aufbewahrt wurden, wurden in der Vergangenheit Ziel von Hacker Angriffen. So wurden die Seiten lahmgelegt, Accounts geknackt und im schlimmsten Fall auch tatsächlich Bitcoins gestohlen. In dem Fall sind die Münzen weg. In der Regel bekommst du keinen Ersatz.

Wenn du also vorhast, den Bitcoin länger “lagern” zu wollen, macht es definitiv Sinn, darüber nachzudenken ein Wallet einzurichten. Das ist nicht so kompliziert wie es auf den ersten Blick scheint und schon in ein paar Minuten erledigt. Du musst auch kein Programmierer sein, um dir ein solches Wallet einrichten zu können. Versprochen!

Für die Erstellung eines Wallets gibt es verschiedene “Anbieter”, die dir helfen. Das Wallet selbst kannst du an verschiedenen Orten aufbewahren. Dafür eignen sich beispielsweise der PC, das Smartphone oder ein USB Stick. Natürlich könntest du auch ein Wallet im Internet einrichten. Dort hättest du aber das gleiche Problem: die Seite könnte gehackt werden.

Zertifikate und CFDs

Immer öfter kann man auch von Zertifikaten und CFDs lesen, die Anlegern das Investieren in den Bitcoin vereinfachen sollen. Mit diesen Produkten können Anleger, an der Entwicklung des Bitcoin teilhaben, ohne diesen zu besitzen. Es handelt sich dabei um Wertpapiere, die die Entwicklung des Bitcoin Kurs  widerspiegeln.

Ebenfalls wird es Anlegern ermöglicht, das eingesetzte Kapital zu “hebeln”. Damit könnte man bereits mit wenig eingesetztem Kapital schon ansehnlich Gewinne erzielen. Hier musst du aber wahnsinnig aufpassen. Es werden nicht nur die Gewinne, sondern auch die Verluste gehebelt. Das Ganze ist also mehr als riskant, weshalb ich dir davon abrate, den „Hebel“ zu verwenden.

Wie erwähnt, wird der Bitcoin weder bei Zertifikaten, noch bei CFDs tatsächlich gekauft. Es handelt sich um sogenannte „Derivate“. Darin liegt auch das Problem. Wenn nämlich der Emittent (=Herausgeber) des Derivates pleite geht, verliert das Derivat seinen Wert. Als Anleger schaust du in dem Fall durch die Finger. Genau deshalb bin ich kein Fan von diesen Finanzinstrumenten. Weder bei Aktien, Rohstoffen, noch beim Bitcoin, oder anderen Kryptowährungen.

Wenn du einen Bitcoin haben möchtest, dann kauf ihn direkt und verwende keine (komplizierten) Finanzinstrumente dafür.

Risiko

Jetzt hast du schon einiges über den Bitcoin gelernt. An sich sind Kryptowährungen eine coole Sache, oder? Ich denke zumindest, dass sie das sind.

Bitcoins sind aber nicht nur eine „coole Sache“, sondern auch ziemlich riskant. Wie gesagt, handelt es sich hier um eine Spekulation und nicht um eine Investition.

Bitcoin hat keinen inneren Wert

Der Bitcoin hat nur solange einen Wert, solange Menschen an diesen glauben. Einen sogenannten “inneren” Wert, wie bei Gold, gibt es hier nicht. Wenn die Menschen ihren Glauben verlieren, ist der Bitcoin nichts mehr wert. Anleger würden dann einen Totalverlust erleben.

“Momentmal! Der Bitcoin hat keinen inneren Wert? Gilt das nicht auf für Geldscheine? Immerhin steht dort ja auch nur eine Zahl auf einem Blatt.” Das ist völlig richtig! Auch Banknoten haben keinen inneren Wert. Zumindest ist dieser minimal und besteht lediglich in dem Papier, auf das die Zahl gedruckt ist. 

Banknoten haben, gegenüber dem Bitcoin, einen Vorteil. Sie sind gesetzliche Zahlungsmittel und dürfen nicht abgelehnt werden. Solange sich das nicht ändert, wird man immer in der Lage sein, mit Banknoten in Geschäften zu bezahlen. Geh mal zum Supermarkt und frag nach, ob du deinen Liter Milch mit Kryptowährungen bezahlen kannst. Vermutlich wirst du nur einen schiefen Blick, oder ein Lachen ernten. 

Schlechte Daten zum Bitcoin Kurs

Ein weiteres Risiko, dass mit dem Bitcoin und anderen Kryptowährungen einhergeht ist, dass es keine gute Datenhistorie gibt. Die Anlageklasse ist zu neu, um auf gute Zahlen aus der Vergangenheit zurückzugreifen zu können. Ob der Preis für einen Bitcoin nächstes Jahr bei 50.000€, oder nur bei 1.000€ liegt, kann niemand sagen. Bei Aktien weiß man beispielsweise, dass man in der Vergangenheit durchschnittlich 7% Rendite pro Jahr erzielen konnte.

Aufgrund des kurzen Zeitraums, den es Bitcoins gibt, ist es schwierig eine weitere Entwicklung einschätzen zu können. Auch das führt dazu, dass sich das Risiko der Anlage in den Bitcoin erhöht.

Kryptowährungen sind kompliziert

Wie bei allen anderen Geldanlagen, sollte man auch bei Kryptowährungen wissen, was man tut. Dafür muss man sich unbedingt mit dem Bitcoin und der Blockchain auseinandersetzen. Diese Einarbeitung nimmt viel Zeit in Anspruch. Das hat auch damit zu tun, dass es sich hier um Themen handelt, die technisches Verständnis erfordern. Das müssen sich viele erst aneignen. Ich zumindest musste das.

Eine Geldanlage, bei der du nicht weißt, was du eigentlich tust, wird auf lange Sicht scheitern.

Wer sich nicht ausreichend mit dieser Anlageklasse beschäftigt, könnte böse überrascht werden. Wie bei jedem anderen Investment auch. Wenn man etwas nicht versteht, sollte man sein Geld schlichtweg nicht darauf setzen.

Fazit

Du hast jetzt einiges über den Bitcoin gelesen. Ob sich eine Anlage für dich lohnt kannst nur du entscheiden. Wenn du eher konservativ anlegen und überschaubare Schwankungen im Depot haben möchtest, eignen sich Kryptowährungen nicht für dich.

Wenn du spekulieren möchtest und bereit bist ein relativ hohes Risiko einzugehen, könntest du ein bisschen “Spielgeld” für die Anlage in den Bitcoin verwenden.

Aus der Sicht eines reinen passiven Anlegers, dem es lediglich darum geht, ein langfristiges Vermögen aufzubauen, ohne viel Arbeit damit zu haben, macht es vermutlich wenig Sinn Bitcoins zu kaufen. Wie erwähnt, handelt es sich dabei mehr um eine Spekulation, als um eine Investition.

Da Kryptowährungen noch relatives Neuland sind, lässt sich kaum eine vernünftige Prognose zu deren Wertentwicklung machen. Leider weiß man auch nicht, welche Kryptowährungen sich langfristig durchsetzen werden. Im schlimmsten Fall, wird der Bitcoin in 5 Jahren überhaupt nicht mehr verwendet und verliert so nahezu seinen kompletten Wert. Andersherum könnte der Bitcoin auch in den nächsten Jahren immer mehr Akzeptanz erfahren, was vermutlich dazu führen würde, dass sein Wert weiter steigt. Was eintrifft kann dir niemand sagen. Genau deshalb ist es ja eine Spekulation.

Wie für alle anderen Spekulationen gilt, dass du einerseits nur einen kleinen Teil deines Vermögens dafür verwenden solltest. Andererseits, sollte es sich dabei ausschließlich um einen Betrag handeln, dessen Verlust du verkraften kannst. Wenn du unkompliziert mit kleineren Summen handeln willst, würde ich dir eine Börse wie BISON empfehlen. Mit diesem Link , bekommst du bei der Anmeldung 10€ in Bitcoin gutgeschrieben.

Beschäftige dich in Ruhe mit dem Thema und mach dir deine eigenen Gedanken. Es gibt überhaupt keinen Grund zur Eile. Wie bei allen anderen Formen der Geldanlage, solltest du genau wissen, was du tust und worin du investierst.

Was denkst du über den Bitcoin und andere Kryptowährungen? Deine Meinung zu dem Thema würde mich sehr interessieren. Schreib mir doch ein Kommentar! 

Liebe Grüße,
Philipp

Disclaimer: KEINE ANLAGEBERATUNG ODER EMPFEHLUNG: Die vom Autor dieses Artikels behandelten, ETFs, Fonds, und weitere Anlageformen, sind immer mit Risiken behaftet. Alle Texte sowie die Hinweise und Informationen stellen keine Anlageberatung oder Empfehlung dar. Sie wurden nach bestem Wissen und Gewissen aus öffentlich zugänglichen Quellen übernommen. Alle zur Verfügung gestellten Informationen (Gedanken, Prognosen, Kommentare, Hinweise, Ratschläge, etc.) dienen allein der Bildung und der privaten Unterhaltung.

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Beachte, dass ich ausschließlich Plattformen empfehle, auf denen ich selbst mit mindestens 600€ investiert bin.

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Philipp

Philipp

Philipp ist Mitte 20 und am Ende seines Medizinstudiums. Er setzt sich schon seit mehreren Jahren mit den Themen Finanzen und Geldanlage auseinander. 2019 hat Philipp sich dazu entschlossen, einen Blog über diese Themen zu starten, um auch andere Menschen zu motivieren, ihre Finanzen in die eigenen Hände zu nehmen.

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Hi, ich bin Philipp!

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Ich bin Mitte 20 und studiere Medizin. Auf meinem Blog findest alles rund um die Themen finanzielle Freiheit und Geldanlage!

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